Du warst wohl hier

Heilsam
legen sich
Sonnenstrahlen
durchs
geöffnete Fenster
in mein Inneres.
Sitze da, schweige,
bewahre die Stille,
die sich um
mich legt.
Lasse in der
Frühe der matten
Seele
ihre Sehnsucht.

Du gabst
mir diese
Stunde, diesen Ort.
Aufmunternde
Wärme
umspielt mein
morgendliches
Ritual.
Ab und an
knackt es
in der Kronen
der alten Ulmen.

Du wahrst
wohl hier,
hast mir diese
Stunde zugemessen,
geschenkt.
Läßt sie
wieder schwinden
in den Schoß der Zeit.
Will mich
vom Wind der
Morgenstunde
streicheln lassen,
gesättigt und still
für einen ganzen Tag.

© Elsbeth Olbertz
aus dem Buch: KindheitsTäler

Mit freundlicher Genehmigung
der Autorin.“Vielen Dank“

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