Der Narr macht seine Reverenz,
der gute derbe Geselle!
Ihr hörtet wohl von weitem schon
das Rauschen seiner Schelle.

Als alter Hausfreund bin ich ja
notwendig bei dem Feste;
denn hörtet ihr die Klapper nicht,
euch fehlte doch das Beste.

Ein tücht’ger Kerl hat seinen Sparrn!
Das ist unwiderleglich;
und hat das Haus nicht seinen Narrn,
so wird es öd und kläglich.

Hier war ich manchen guten Tag
gastfreundlich aufgenommen;
heil diesem vielbeglückten Haus,
wo auch der Narr willkommen!

Theodor Storm (1817 – 1888)

*

Der Heiterkeit sollen wir,
wann immer sie sich einstellt,
Tür und Tor öffnen;
denn sie kommt nie
zur unrechten Zeit.

Arthur Schopenhauer (1788-1860)

*

Allen einen fröhlichen Karneval/Fasching!

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